Nach ziemlich langer Blogabstinenz melde ich mich nochmal rechtzeitig vor Weihnachten zu Wort. Mein langes Schweigen hatte seine Gründe, eine der Hauptursachen war ein Radunfall gegen Ende November, bei dem ich nicht schwer verletzt wurde, aber der mich dann doch etwas aus der Bahn geworfen hat. Deshalb hatte ich dann auch die "Ehre", mich mit der israelischen Polizei und dem israelischen Versicherungswesen auseinandersetzten zu dürfen:
Dummerweise bin ich an einem Donnerstag Abend an einer belebten Kreuzung in der Jerusalemer Innenstadt bei Gelb über eine Ampel und habe es dann aber leider nicht mehr heile über die Kreuzuung geschafft, sondern bin von einem Taxi erwischt worden. Daraufhin flog ich etwas durch die Luft und bin dann auf dem Boden aufgeschlagen. Ich war auf meine rechte Körper- und Kopfseite gestürzt, hatte aber das Bewusstsein nicht verloren und direkt nach dem Unfall konnte ich mich auch aufsetzen. Dabei habe ich dann schnell gemerkt, dass ich eigentlich insgesamt mehr oder weniger okay bin, dass heißt, kein Bein gebrochen war oder ähnliches. Auf der Stirn, der Nase und dem Kinn hatte ich Platzwunden, es fehlt eine Stück von einem meiner Schneidezähne und die Nase hatte auch einen Schlag abbekommen. Nach dem Unfall kamen sofort Leute auf mich zu, darunter eine Ärztin in Zivil und ein Sanitäter aus einem Krankenwagen, der hinter mir gefahren war. Nachden ich eine sehr kleidsame Halskrause bekommen hatte, haben sie mich von der Kreuzzung weggbracht und ich konnte dann Rebekka, eine von den deutschen Theologen erfolgreich anrufen, die zum Glück in der Nähe unterwegs waren. Ein anderer Deutscher, Alex war zufällig dort und hat erstmal mein Rad an sich genommen. Mir wurde dann mitgeteilt, dass ich wegen der Kopfverletzungen in die Notaufnahme vom Hadassah Krankenhaus in EinKerem, ganz im Westen der Stadt gebracht werden muss. Da mir klar war, dass ich wohl nicht richtig ernsthaft verletzt bin, beschloss ich das ganze Theater mit möglichst viel Galgenhumor als interessante Erfahrung zu nehmen, was es dann auch letztendlich war. Als man mich in den Krankenwagen reingeschoben hatte, kam dann zum Glück Rebekka gerade noch rechtzeitig. Laut ihren Aussagen und denen von Alex muss ich wohl ziemlich krass ausgesehen habe, da mir das Blut von der Stirn über ganze Gesicht gelaufen war und meine Mund und die Zähne auch total blutig waren...Halloween lässt grüßen!
Inzwischen war dann auch die Polizei angekommen - die wären wohl fast mit Maschinengewehren in den Krankenwagen reingestiefelt - und der Notarzt musste dann nochmal raus, um den Taxifahrer zu versorgen, der auch einen Schock erlitten hatte. Nach einer längeren Fahrt mit Blaulicht, bei der ich auf Englisch und Hebräisch den Sanitätern Rede und Antwort stand, kamen wir in der Notaufnahme an und gleich vier Fachärzte stürtzten sich auf mich; es war wie in Emergency Room, nur Geroge Clooney hat noch gefehlt. Nach dem Durchchecken hab ich mich dann selbst im Spiegel gesehen: ich sah schon nicht so prickelnd aus... . Rebekka ist dann nach Hause gefahren und ich verbrachte die folgenden Stunden mit meinen MP3Player bis zum nächsten Morgen zur Beobachtung dort und habe es geschafft, Mozarts Requiem mitten in der Notaufnahme zu genießen... :-)
Das WE danach war gezwungenermaßen sehr ruhig, v.a. nachdem ich am Samstag morgen wirklich schockiert feststellen musste, dass das Blut aus der Stirngegend sich durch den Aufprall um meine Augen angesammelt hatte und diese fast komplett zugeschwollen waren.
In der Woche darauf war ich dann bei der Polizei zur Vernehmung, erst war es ein netter Beamter, der zweite war aber ein arrogantes Arschloch, dem gar nicht daran lag, den Unfall wirklich zu klären: Ein Zeuge sagte, ich sei bei Rot gefahren und der Taxifahrer behauptete, er habe Grün gehabt, somit sei ich schuldig. Das hat mich dann etwas aufgebracht, aber da die Versicherung des Taxifahrers meine Krankenkosten übernehmen würde, beschloss ich nicht noch mehr Energie und Zeit in die Sache zu investieren und gliederte mich wieder in den Unialltag ein (meiner Sprachkursklasse hatte ich in Abwesenheit bereits eine Stunde über Unfall-, Rad- und Verkehrsvokabular beschert).
Leider hatte sich das Blut um meine Augen begonnen zu verfärben und somit musste ich anderthalb Wochen mit gleich 2 (!) Blauen Augen gleichzeitig durch die Gegend laufen und auch der Rest des abgeschlagenen Zahns verfärbte sich dunkel, eventuell ein Zeichen dafür, dass er abgestorben ist. Diese äußeren Anzeichen hatten dann u.a. auch das Angebot männlicher Kommilitonen zur Folge, ob sie mal eben meinen Freund oder Ehemann verprügeln sollten... ;-) Die ganze Blicke und Kommentare - typisch amerikanischer Kreischton: "Oh my Gooood! What has happen to you????" - haben schon ziemlich genervt, aber ich bin eigentlich ganz stolz, das trotzdem geschafft zu haben, ohne Sonnenbrille o.ä., und die Leute hier waren auch andererseits sehr hilfsbereit und anteilnehmend.
Ich habe jetzt auch leider deshalb die israelische Bürokratie ausführlich kennengelernt, die uneffizienter und langsamer als die deutsche ist! *stöhn* Nachdem ich endlich bei einem mir mehrmals empfohlenen Zahnarzt einen Termin für letzten Montag wegen des abgeschlagenen Zahns bekommen hatte, hieße es dann doch entgegen früherer Versicherunsangaben, dass ich dafür eher ins Krankenhaus gehen muss und das bedeutet, dass sich meine Odyssee durchs israelische Versicherungs- und Arztwesen noch etwas fortsetzten wird... Fortsetzung folgt.
Danke für die ganzen telephonischen oder schriftlichen Genesungswünsche von denen unter euch, die von dem Unfall erfahren hatten: Ich hab es bewusst nicht groß mitgeteilt, da das ganz so nervig genug war.
Abgesehen davon hatte und habe ich hier für die Uni verdammt viel zu tun (was durch den Unfall dann auch wieder etwas durcheinander geriet), da 4 Hauptseminare, bei denen ich für 2 ein Mid-Term-Paper schreiben musste und ein 8h-stündiger Sprachkurs wöchentlich schon ihren Tribut fordern. Mein Seminar direkt auf Hebräisch an der Uni, nicht an der Rothberg School (dem Institut für Austauschstudenten, wo alle Kurse auf Englisch stattfinden) wird seit Semesterbeginn nicht gehalten, da die Professoren wegen lächerlich geringer Löhne streiken. Seit Montag wurden jetzt auch große Teile der Rothberg School als zusätzliche Druckmaßnahme gegen die Regierung auf Streik gesetzt und diese Woche hatte ich deshalb nur die Hälfte meines Sprachkurses. Keiner weiß im Moment, wann der Streik zu Ende sein wird und wer weiterhin davon betroffen sein wird. Aber alle hoffen, dass es bald vorbei ist. Im worst case wird das Semester verlängert und das bedeutet, dass ich meine Semesterferien im Februar knicken kann und somit auch einen Besuch in Deuschland. Aber das wird sich noch hoffentlich in den nächsten Wochen zum Positiven wenden.
Ansonsten ist es hier in JLM selten "unweihnachtlich", nur im christlichen Viertel in der Altstadt kann man über ein paar Weihnachtsbäume und Lichterketten in Fenstern stolpern. Ich befinde mich hier auch gar nicht so richtig in weihnachtlicher Stimmung, was vielleicht auch daran liegt, dass ich eigentlich über Weihnachten komplett Uni habe, nur der Streik kann mir da ein paar freie Tage bescheren. An Heilig Abend will ich mit ein paar Leuten nach Bethlehem, auch wenn wir jetzt noch keine Tickets für die Christmette dort haben und das etwas schwierig werden könnte. Auf jeden Fall ist es schon komisch mitten im JLM zu sein, es irgendwie gar nicht "weihnachtet", obwohl die Geschichte hier ihre Wurzeln hat, leider auch kein Schnee liegt (ich vermisse ihn so!) und ich dann das ganze Weihnachtstrara aus GER mitbekomme... Naja, vielleicht werde ich dann doch noch direkt in Bethlehem "erleuchtet", zumindest habe ich es schon geschafft, dass auf ewige Zeiten ein Teil von mir - das untere Drittel meines Schneidezahns - im Heiligen Land bleiben wird, was auch eine gewisse Leistung ist. Sei es dahin gestellt, ob dies nun zu meiner spirituellen Erleuchtung beiträgt oder nicht... :-)
Euch allen an dieser Stelle ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Familie oder Freunde und ein Gutes Neues Jahr 2008!
Ich melde mich dann demnächst exklusiv mit einem Bericht über Weihnachten in Bethlehem und wie man hier Neujahr feiert, auch wenn die Israelis das eigentlich gar nicht tun.
Hag Sameach aus Yerushalaijm!
Dummerweise bin ich an einem Donnerstag Abend an einer belebten Kreuzung in der Jerusalemer Innenstadt bei Gelb über eine Ampel und habe es dann aber leider nicht mehr heile über die Kreuzuung geschafft, sondern bin von einem Taxi erwischt worden. Daraufhin flog ich etwas durch die Luft und bin dann auf dem Boden aufgeschlagen. Ich war auf meine rechte Körper- und Kopfseite gestürzt, hatte aber das Bewusstsein nicht verloren und direkt nach dem Unfall konnte ich mich auch aufsetzen. Dabei habe ich dann schnell gemerkt, dass ich eigentlich insgesamt mehr oder weniger okay bin, dass heißt, kein Bein gebrochen war oder ähnliches. Auf der Stirn, der Nase und dem Kinn hatte ich Platzwunden, es fehlt eine Stück von einem meiner Schneidezähne und die Nase hatte auch einen Schlag abbekommen. Nach dem Unfall kamen sofort Leute auf mich zu, darunter eine Ärztin in Zivil und ein Sanitäter aus einem Krankenwagen, der hinter mir gefahren war. Nachden ich eine sehr kleidsame Halskrause bekommen hatte, haben sie mich von der Kreuzzung weggbracht und ich konnte dann Rebekka, eine von den deutschen Theologen erfolgreich anrufen, die zum Glück in der Nähe unterwegs waren. Ein anderer Deutscher, Alex war zufällig dort und hat erstmal mein Rad an sich genommen. Mir wurde dann mitgeteilt, dass ich wegen der Kopfverletzungen in die Notaufnahme vom Hadassah Krankenhaus in EinKerem, ganz im Westen der Stadt gebracht werden muss. Da mir klar war, dass ich wohl nicht richtig ernsthaft verletzt bin, beschloss ich das ganze Theater mit möglichst viel Galgenhumor als interessante Erfahrung zu nehmen, was es dann auch letztendlich war. Als man mich in den Krankenwagen reingeschoben hatte, kam dann zum Glück Rebekka gerade noch rechtzeitig. Laut ihren Aussagen und denen von Alex muss ich wohl ziemlich krass ausgesehen habe, da mir das Blut von der Stirn über ganze Gesicht gelaufen war und meine Mund und die Zähne auch total blutig waren...Halloween lässt grüßen!
Inzwischen war dann auch die Polizei angekommen - die wären wohl fast mit Maschinengewehren in den Krankenwagen reingestiefelt - und der Notarzt musste dann nochmal raus, um den Taxifahrer zu versorgen, der auch einen Schock erlitten hatte. Nach einer längeren Fahrt mit Blaulicht, bei der ich auf Englisch und Hebräisch den Sanitätern Rede und Antwort stand, kamen wir in der Notaufnahme an und gleich vier Fachärzte stürtzten sich auf mich; es war wie in Emergency Room, nur Geroge Clooney hat noch gefehlt. Nach dem Durchchecken hab ich mich dann selbst im Spiegel gesehen: ich sah schon nicht so prickelnd aus... . Rebekka ist dann nach Hause gefahren und ich verbrachte die folgenden Stunden mit meinen MP3Player bis zum nächsten Morgen zur Beobachtung dort und habe es geschafft, Mozarts Requiem mitten in der Notaufnahme zu genießen... :-)
Das WE danach war gezwungenermaßen sehr ruhig, v.a. nachdem ich am Samstag morgen wirklich schockiert feststellen musste, dass das Blut aus der Stirngegend sich durch den Aufprall um meine Augen angesammelt hatte und diese fast komplett zugeschwollen waren.
In der Woche darauf war ich dann bei der Polizei zur Vernehmung, erst war es ein netter Beamter, der zweite war aber ein arrogantes Arschloch, dem gar nicht daran lag, den Unfall wirklich zu klären: Ein Zeuge sagte, ich sei bei Rot gefahren und der Taxifahrer behauptete, er habe Grün gehabt, somit sei ich schuldig. Das hat mich dann etwas aufgebracht, aber da die Versicherung des Taxifahrers meine Krankenkosten übernehmen würde, beschloss ich nicht noch mehr Energie und Zeit in die Sache zu investieren und gliederte mich wieder in den Unialltag ein (meiner Sprachkursklasse hatte ich in Abwesenheit bereits eine Stunde über Unfall-, Rad- und Verkehrsvokabular beschert).
Leider hatte sich das Blut um meine Augen begonnen zu verfärben und somit musste ich anderthalb Wochen mit gleich 2 (!) Blauen Augen gleichzeitig durch die Gegend laufen und auch der Rest des abgeschlagenen Zahns verfärbte sich dunkel, eventuell ein Zeichen dafür, dass er abgestorben ist. Diese äußeren Anzeichen hatten dann u.a. auch das Angebot männlicher Kommilitonen zur Folge, ob sie mal eben meinen Freund oder Ehemann verprügeln sollten... ;-) Die ganze Blicke und Kommentare - typisch amerikanischer Kreischton: "Oh my Gooood! What has happen to you????" - haben schon ziemlich genervt, aber ich bin eigentlich ganz stolz, das trotzdem geschafft zu haben, ohne Sonnenbrille o.ä., und die Leute hier waren auch andererseits sehr hilfsbereit und anteilnehmend.
Ich habe jetzt auch leider deshalb die israelische Bürokratie ausführlich kennengelernt, die uneffizienter und langsamer als die deutsche ist! *stöhn* Nachdem ich endlich bei einem mir mehrmals empfohlenen Zahnarzt einen Termin für letzten Montag wegen des abgeschlagenen Zahns bekommen hatte, hieße es dann doch entgegen früherer Versicherunsangaben, dass ich dafür eher ins Krankenhaus gehen muss und das bedeutet, dass sich meine Odyssee durchs israelische Versicherungs- und Arztwesen noch etwas fortsetzten wird... Fortsetzung folgt.
Danke für die ganzen telephonischen oder schriftlichen Genesungswünsche von denen unter euch, die von dem Unfall erfahren hatten: Ich hab es bewusst nicht groß mitgeteilt, da das ganz so nervig genug war.
Abgesehen davon hatte und habe ich hier für die Uni verdammt viel zu tun (was durch den Unfall dann auch wieder etwas durcheinander geriet), da 4 Hauptseminare, bei denen ich für 2 ein Mid-Term-Paper schreiben musste und ein 8h-stündiger Sprachkurs wöchentlich schon ihren Tribut fordern. Mein Seminar direkt auf Hebräisch an der Uni, nicht an der Rothberg School (dem Institut für Austauschstudenten, wo alle Kurse auf Englisch stattfinden) wird seit Semesterbeginn nicht gehalten, da die Professoren wegen lächerlich geringer Löhne streiken. Seit Montag wurden jetzt auch große Teile der Rothberg School als zusätzliche Druckmaßnahme gegen die Regierung auf Streik gesetzt und diese Woche hatte ich deshalb nur die Hälfte meines Sprachkurses. Keiner weiß im Moment, wann der Streik zu Ende sein wird und wer weiterhin davon betroffen sein wird. Aber alle hoffen, dass es bald vorbei ist. Im worst case wird das Semester verlängert und das bedeutet, dass ich meine Semesterferien im Februar knicken kann und somit auch einen Besuch in Deuschland. Aber das wird sich noch hoffentlich in den nächsten Wochen zum Positiven wenden.
Ansonsten ist es hier in JLM selten "unweihnachtlich", nur im christlichen Viertel in der Altstadt kann man über ein paar Weihnachtsbäume und Lichterketten in Fenstern stolpern. Ich befinde mich hier auch gar nicht so richtig in weihnachtlicher Stimmung, was vielleicht auch daran liegt, dass ich eigentlich über Weihnachten komplett Uni habe, nur der Streik kann mir da ein paar freie Tage bescheren. An Heilig Abend will ich mit ein paar Leuten nach Bethlehem, auch wenn wir jetzt noch keine Tickets für die Christmette dort haben und das etwas schwierig werden könnte. Auf jeden Fall ist es schon komisch mitten im JLM zu sein, es irgendwie gar nicht "weihnachtet", obwohl die Geschichte hier ihre Wurzeln hat, leider auch kein Schnee liegt (ich vermisse ihn so!) und ich dann das ganze Weihnachtstrara aus GER mitbekomme... Naja, vielleicht werde ich dann doch noch direkt in Bethlehem "erleuchtet", zumindest habe ich es schon geschafft, dass auf ewige Zeiten ein Teil von mir - das untere Drittel meines Schneidezahns - im Heiligen Land bleiben wird, was auch eine gewisse Leistung ist. Sei es dahin gestellt, ob dies nun zu meiner spirituellen Erleuchtung beiträgt oder nicht... :-)
Euch allen an dieser Stelle ein gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest im Kreis eurer Familie oder Freunde und ein Gutes Neues Jahr 2008!
Ich melde mich dann demnächst exklusiv mit einem Bericht über Weihnachten in Bethlehem und wie man hier Neujahr feiert, auch wenn die Israelis das eigentlich gar nicht tun.
Hag Sameach aus Yerushalaijm!

1 Kommentar:
Hallo Doro,
habe gerade erst deine Mail gefunden... dir auch noch ein frohes Fest!
Das hört sich ja nicht sonderlich vertrauenserweckend an, was du da so schreibst, ich hoffe, du bist wieder ganz heile!
Janina
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